Saison-Rezept: Älplermagronen mit Apfelschnitzen

Käsespätzle und Apfelstrudel sind Eure liebsten bayerischen Rezepte? Dann solltet Ihr unbedingt mal Älplermagronen mit Apfelschnitzen probieren – es hat von beidem ein bisschen was. Und ist doch noch etwas ganz anderes. Auf jeden Fall schmeckt es unglaublich gut, wenn man von einem langen Spaziergang durch die eisige Winterlandschaft, vom Ski fahren oder rodeln nach Hause kommt (oder auf einer Hütte einkehrt!) und so richtig dolle Hunger hat. Das Rezept stammt aus Cornelia Schinharls neuem Kochbuch „Alpenküche vegetarisch“.

Ihr benötigt:

  • 4 große, säuerliche Äpfel
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 300 g festkochende Kartoffeln
  • 3 Zwiebeln
  • 200 g Alpkäse
  • 300 g kurze Makkaroni oder Hörnchennudeln
  • 100 g Sahne

Und so wird’s gemacht:

Schält und viertelt die Äpfel, schneidet sie in Schnitze und erhitzt sie mit dem Zucker, Zimt und 100 ml Wasser in einem Topf. Lasst sie zugedeckt etwa 5 min bissfest garen. Schält und würfelt die Kartoffeln sowie 1 Zwiebel. Die anderen beiden schneidet Ihr in Ringe. Erhitzt in einem Topf 1 EL Butter und dünstet die Zwiebelwürfel darin, gebt die Kartoffeln und 700 ml Wasser dazu, salzt das Ganze und lasst es offen 2 min köcheln. Gebt die Nudeln dazu und lasst es unter häufigem Rühren weitere 10 min köcheln. Die Nudeln und Kartoffeln sollten die Flüssigkeit am Ende aufgesogen haben. Erhitzt inzwischen Butter in einer Pfanne und bratet die Zwiebelringe weich und goldbraun. Gebt die Sahne und die Milch zu den Nudeln und lasst alles unter Rühren weiter garen, bis die Soße leicht sämig ist, dann schmeckt Ihr es mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Nehmt den Topf vom Herd und hebt den gewürfelten Käse darunter, bis er schmilzt. Die Älpermagronen könnt Ihr nun mit den Zwiebelringen und den Apfelschnitzen garnieren und – je nach Gusto – vor dem Servieren noch mal kurz in den Backofen geben.

Älplermagronen sind ein traditionelles Schweizer Sennengericht, das mit dem Bau des Gotthardtunnels entstand: Damals brachten die italienischen Arbeiter ihre Pasta mit in die Schweiz. Das neue Gericht war besonders bei den Bergbauern beliebt, da die Zutaten haltbar und leichtgewichtig waren. Die Nudeln wurden mit günstigen einheimischen Kartoffeln gestreckt, mit Zwiebeln gewürzt und ergaben mit Rahm und Käse ein deftiges Gericht, das auch bei der schweren Arbeit auf der Alp gut sättigte. Dazu wurde traditionell Apfelmus gereicht.

Das Rezeptbuch „Alpenküche Vegetarisch“ von Cornelia Schinharl ist im ZS-Verlag erschienen und enthält viele herzhafte Gerichte (ja, das ist auch ohne Fleisch möglich), die vor allem jetzt in der kalten Jahreszeit so richtig glücklich und zufrieden machen. Obwohl ich in den Bergen wohne, kannte ich noch nicht jedes Gericht. Natürlich sind aber auch die Klassiker vereint, wie Spinatknödel, Germknödel, Kaspressknödel, Schlutzkrapfen oder Kaiserschmarrn.

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